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HTG Science Slam

HTG Science-Slam

Schüler berichten auf humorvolle Art und Weise über Physik, Glaube und Wirtschaft.

 

Carla Köllhofer gewann mit ihrem Vortrag „Boltzmannverteilung“ den ersten Lörracher Science Slam für Schüler. Die beiden Physikkurse des Hans-Thoma-Gymnasiums ermittelten intern die vier Vorträge unter ihnen, die es am besten verstanden, Wissenschaft und humorvolle Darstellung zu vereinen. Diese insgesamt acht Schüler traten dann mit ihren achtminütigen Vorträgen am 13. Juni im Nellie Nashorn gegeneinander an.

 

„Schüler sind es gewohnt, Fakten sachlich zu präsentieren, egal ob dies im Rahmen eines Referates oder einem Jurygespräch bei Wettbewerben ist. Dies wollten wir ändern“, berichtet Mitinitiator Pirmin Gohn. Martin Löw ergänzte, „es freut uns sehr, dass das Nellie Nashorn unserem Projekt von Anfang an sehr offen gegenüberstand und uns dabei unterstütze, mit den Schülern außerhalb der schützenden Schulmauern aufzutreten“.

 

Jeder Vortrag unterlag der Vorgabe von höchstens acht Minuten Redezeit, welche von einer Präsentation auf einer Leinwand begleitet wurde. Der Applaus nach jedem Vortrag wurde mithilfe eines Schalldruckpegelmessers bestimmt und so der beste Vortrag des Abends ermittelt.

 

Raphael Kreft begann den Abend mit einem Vortrag über das deutsche Rentensystem und die sogenannte „Alterspyramide“, die, wie er findet, inzwischen eher „Altersurne“ heißen müsste. Die spannend und humorvoll vorgetragenen Statistiken dürften den einen oder anderen aber trotzdem zum Nachdenken gebracht haben. Wer genug Geld fürs Alter hat, der möchte dieses ja sicherlich gut anlegen und da kommt man aktuell kaum um das Thema „Kryptowährung“ herum, welches sich Tizian Gottstein vorgenommen hatte. Wie schon in den beiden Vorträgen zuvor kam auch Nikodem Kernbach nicht darum herum, sich auf den aktuellen amerikanischen Präsidenten einzulassen und setzte sich dann mit ihm und dem womöglich bevorstehenden Handelskrieg auseinander. Finn Münchhoff brachte mit den „schwarzen Löchern“ das erste physikalische Thema auf die Bühne und das, obwohl er sich selber als Chemiker bezeichnete. Mit der Frage, was passieren würde, wenn die  Fünfcentmünze in seiner Hand ein schwarzes Loch wäre und der vernichtenden Antwort entließ er das Publikum in eine kurze Verschnaufpause.

 

„Glaube und Wissenschaft“ wird auch in der Schule immer wieder diskutiert. Tim Kubetzko schaffte es, dieses Thema, ohne dabei Galileo Galilei zu erwähnen, abzuhandeln. „In keinem guten Vortrag sollten Katzenfotos fehlen“, behauptet Maximilian Wrobel und hat sich daher rund um das Thema Katzen einen Kurzvortrag ausgedacht und am Ende die Frage aufgeworfen, was denn passieren würde, wenn man einer Katze ein Marmeladenbrot auf den Rücken binden würde und diese dann rücklings aus einem Fenster werfen würde. Lennart Resch wusste das auf den ersten Blick trocken wirkenden Thema „Die Physik des Fahrrades“ humorvoll zu untermalen und erklärte, wieso man bei einer Kurvenfahrt nicht vom Rad fällt. Den Abschluss bildete Carla Köllhofer, welche mit Hilfe der „Boltzmannverteilung“ erklärte, wieso nicht siedendes Wasser trotzdem verdampft.

 

Hinter der Siegerin Carla Köllhofer (12g) belegten Maximilian Wrobel (Hebel-Gymnasium) und Raphael Kreft (12g) die weiteren Plätze.

Auszug aus dem Schulkalender:

  • 06.06 Nachschreibtermin (15:45-17:15)
  • 25.06  späteste Abgabe der P6 Themen
  • erste Juliwoche Studienfahrten K11
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